Donnerstag, 29. März 2012

Leckeres in der Küche zaubern

Wenn ich mich in meiner Küche umsehe, dann wird mir erst klar, wieviele Küchenutensilien ich eigentlich öfter benutze, und welche bei mir quasi nur 'Dekocharakter' haben. War da nicht einmal irgendein elektrischer Entsafter ganz unten im Küchenschrank? Und der Raclettegrill, wann habe ich den wohl zuletzt gebraucht ... hmmm ... es fällt mir einfach nicht mehr ein!

Gerne verfolge ich die Fernsehshows, in denen Geräte angepriesen werden, die den Alltag einer Hausfrau (oder eines Hausmannes) 'so einfach wie ein Kinderspiel' machen sollen. Manchmal lasse ich mich dann belatschern und bestelle auch prompt. Wenn ich so unüberlegt einkaufe, stellt sich danach aber meistens heraus, dass ich etwas eigentlich total Unnützes eingekauft habe!

Nun, genug der Selbstvorwürfe: Von nun an kaufe ich nur noch mit Sinn und Verstand ein, und das am liebsten bei caserole.de . Wenn ich etwas brauche, kaufe ich es, sonst nicht!

Beim Kochen ist schließlich das Wichtigste die Leidenschaft am guten Geschmack, und davon, wie meine Mousse Au Chocolat zu schmecken hat, sollte micht nichts ablenken! Wenn ich nur daran denke, welche Süßspeisen ich schon so alle zubereitet habe über die Jahre ... , dann bekomme ich richtig Lust, mir gleich wieder ein Dessert zu machen!

Desserts sind nämlich meine Leidenschaft!

Samstag, 24. März 2012

Naschkatze

Naschkatze

Ich kaufe gerne ein! Für mich war es schon als Kind ein Spaß, mit dem Einkaufswagen durch die Korridore zu fegen! Immer gab es etwas Neues zu entdecken: neue Kugelschreiber, tolle Buntstifte, leckere Naschsachen ... . Damals habe ich wohl am meisten Zeit in der Schokoladenabteilung verbracht: Da gab es Milchschokolade, Bitterschokolade, Schokolade mit Nüssen, und sogar Rosinen drin!
Heute bin ich kein Kind mehr, wie man sieht. Doch immer wenn ich in einem Supermarkt bin, denke ich an die schöne Zeit zurück, als Mama mir eine Schokolade gekauft hat! Ich glaube, ohne Schokolade könnte ich nicht mehr sein. Da gibt es ja heutzutage Dutzende an Sorten, die es früher nicht gab! Ich weiß ja manchmal gar nicht mehr, welche Sorte ich noch probieren soll, bei all der Auswahl!

Aber ich esse ja auch gerne frisches Obst. Wenn ich mir da so meine Äpfel mit Zimt und Zucker in der Bratpfanne röste ... hmmm, das schmeckt! Oder auch Himbeeren mit Schokopudding: eine Delikatesse! Ich gehe ebenso oft an einem Regal vorbei, ohne irgendetwas kaufen zu wollen. Doch dann überkommt mich eine Idee, und ich probiere es sofort zuhause aus, wie meine neue Dessertkreation schmeckt: Ein Essen ohne Nachtisch, das kommt mir nicht unter!
Oh ja, selbst mit ein wenig Rohzucker lassen sich Karamellbonbons herstellen, mit oder ohne Früchte ... ! - Ich bin wohl eine Naschkatze!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Rodeln

Sohnemann will unbedingt rodeln gehen. Im Prinzip kein Problem, wenn da nicht zwei Dinge wären, die diese Unternehmung um einiges erschweren.

Zum einen wäre das meine Abneigung gegen alles, was mit Winter zu tun hat. Dazu gehört unter anderem auch das Rodeln. Sich in einem Anfall von Größenwahn auf einem schlecht zusammengezimmerten Holzgerät oder gar in einer Plastikschüssel einen Hang hinunterzustürzen, ist nicht gerade das, was mir einen Adrenalinschub verleiht. Ich mag es dann doch lieber gediegener, wärmer und vor allen Dingen sicherer.
Zum zweiten fehlt der benötigte Schnee, der als Grundvoraussetzung für eine Rodelpartie angeführt wird. Wo auch immer ich hinschaue, kein Schnee in Sicht. Gott sei Dank.

Doch Sohnemann ist nicht doof. Erst kürzlich hat er im Fernsehen einen Bericht gesehen, in dem eine Skihalle gebaut wurde. Ein Projekt, welches er voll und ganz unterstützt. Schließlich kann man dann immer – also auch im Sommer – rodeln.
Er würde dann auch gerne mal zu dieser Halle fahren, um das Angebot dort ein wenig unter die Lupe nehmen zu können. Dass diese Halle in Dubai gebaut wurde, ist ihm in seiner ganzen Begeisterung leider ein wenig abhandengekommen. Ein kleiner Blick auf die Weltkarte, die neuerdings sein Zimmer ziert, zeigte auch ihm dann auf, dass ein lustiger Nachmittag in dieser Skihalle in naher Zukunft wohl nicht möglich sein wird.

Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Mario Zonk

Das Lieblingswort meines Sohnes ist seit einigen Wochen „Mario Zonk“. Zuerst wusste ich nicht, was er mir damit eigentlich sagen wollte. Denn der junge Mann hat noch ein wenig Probleme mit der Aussprache. Und seine zwei Lieblingsworte konnten somit sehr viel bedeuten. Da er sie aber immer hartnäckig wiederholte und darauf bestand, das Tyron – ein Kumpel aus dem Kindergarten – auch solch ein „Mario Zonk“ hat, bin ich der Sache auf den Grund gegangen.

Nach mehreren Befragungsrunden kam ich dann auch hinter das Geheimnis. Mein Sohn meinte eines dieser Mario Spiele, welches man auf einer Spielekonsole spielen kann. Und das mit mehreren Personen. Da wir weder eine Spielekonsole noch solch ein Spiel unser Eigen nennen, musste ich andere Wege gehen, um meinem Kind dieses Spiel zugängig zu machen. Ich nahm kurzerhand Kontakt mit Tyrons Mutter auf und verabredete unsere beiden Kinder zu einem gemeinsamen Spielenachmittag. In dem Alter, in dem sich die beiden bewegen, ist dies noch ohne Probleme möglich.

Und so saßen wir an einem Nachmittag bei Tyron. Mein Kind samt seinem Gastgeber vor der Spielekonsole, die Mamas auf dem Sofa bei einer Tasse Kaffee. Ich kann ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass dies einer der besten Nachmittage meines Sohnes war. Er hatte sichtbar Spaß, auch wenn er dem Spiel nicht wirklich folgen konnte. Aber das zählte in diesem Moment nicht. Er war froh, endlich sein heiß geliebtes Mario Spiel einmal live erleben zu können und sogar ein Teil davon zu sein.

Samstag, 18. Juni 2011

3D Kino fasziniert einfach

Wenn man heutzutage in Kino geht, wird man schnell merken, dass vor allen Dingen die Produktionen für Kinder fast ausschließlich in 3D angeboten werden. Wenn ich ehrlich bin, war dies für mich am Anfang eine grausige Vorstellung. 2 Stunden mit einer Brille auf der Nase, die an allen nur erdenklichen Stellen drückte. Und das nur, um zu sehen, wie Poo der Bär zwei Zentimeter vor meiner Nase herum turnte. Nein, das entsprach nicht meinen Vorstellungen von einem angenehmen Kinonachmittag.

Aber dann hatte ich ein Erlebnis, welches meine Meinung zu 3D Produktionen deutlich änderte. Wir sahen Rio im Kino. Ein Film, der ohne Spezialeffekte und wilden Kamerabewegungen auskam. Dieser Film zeigte einfach die Schönheit Brasiliens und erzählte eine tolle und kindgerechte Geschichte. Ich musste keine Angst haben, einen Baumstamm ins Gesicht zu bekommen. Und auch die Brille hatte ich Zwischenzeitlich so präpariert, dass sie nicht mehr drückte. Ein wenig dort gebogen, ein wenig hier gefeilt und schon saß das gute Stück wie angegossen. Als Augenoptikerin weiß ich schließlich, wie eine Brille sitzen sollte.

Und nun gehe auch ich gerne in 3D Filme und kann diese genießen.

Samstag, 26. März 2011

Kostenlose Gas Rechner – Was ist das denn?

Letzte Woche flatterte uns die Gasrechnung für unsere Heizung ins Haus. Autsch, die reißt ein ganz schönes Loch in unsere Haushaltskasse, denn es wird eine saftige Nachforderung fällig. Na ja, kein Wunder, wenn man an den letzten Winter denkt, der nicht nur ziemlich früh eingesetzt hat, sondern auch ziemlich kalt war. Und wir lieben es nun mal, wenn wir bei uns zu Hause eine konstante Temperatur von 21 Grad Celsius haben. Von diesem Komfort werden wir uns aber wohl oder übel verabschieden müssen, wenn die Heizkosten weiter so drastisch steigen. Dachten wir …

Doch dann brachte uns Marcus darauf, dass kostenlose Gas Rechner im Internet kräftig beim Sparen helfen. Nein, nicht am Komfort, sondern an den Kosten für die Beheizung. Er ließ sich meine letzten beiden Gasrechnungen geben und bat mich, mein Notebook für eine kleine Recherche nutzen zu dürfen. Schon wenige Minuten später rief er mich heran. Er hatte eine Seite offen, auf der kostenlose Gas Rechner für einen Preisvergleich angeboten wurden.

Einen von ihnen hatte er mit unseren Verbrauchsdaten gefüttert und die Ergebnisse anzeigen lassen. Da kam ein ganz anderer Betrag als auf unserer Gasrechnung heraus. Die Differenz lag aufs Jahr gerechnet gleich mal bei satten 300 Euro. Na da lohnte sich doch ein Anbieterwechsel auf jeden Fall. Ich horchte Marcus noch ein bissel nach dem Ablauf aus und schon wenige Wochen später hatten wir einen neuen Versorgervertrag, mit dem die Jahresabrechnung kein Horrorszenario mehr sein dürfte.

Familienurlaub planen – Gardasee wir kommen …

Wenn wir uns an unsere Urlaubsplanung machen, dann wird das immer etwas schwierig. Wir verbringen die Ferien nämlich meistens mit guten Freunden zusammen und das bedeutet, dass die verschiedensten Interessen unter den sprichwörtliche Hut gebracht werden müssen.

Die eine Truppe geht gern wandern, das andere Pärchen möchte immer nur am Strand relaxen und einige von uns schauen sich gern Museen und historische Städte an. In diesem Jahr mussten wir nicht lange nach einem geeigneten Ziel suchen. Jörgs Sohn musste nämlich für die Schule einen Aufsatz unter dem Titel „Familienurlaub planen – Gardasee wir kommen“ schreiben. Er hatte mit ihm zusammen im Internet ein bisschen recherchiert (www.gardasee-info.com) und dabei festgestellt, dass das für uns eines der idealen Ziele war. Der See bot mit einer Fläche von fast 370 Quadratkilometern reichlich Platz für Bootsfahrten, Tauchgänge und Fischzüge.

Ein Ausflug auf die Insel San Biagio stand natürlich auch mit auf dem Programm. Mehr als zwei Dutzend kleinere Städte warteten förmlich darauf, von unseren Hobbyhistorikern erkundet zu werden. Fitnessclubs, Funparks und Golfplätze versprachen reichlich Abwechslung. Und wer wollte, konnte von jedem Ort aus Klettertouren in die umliegenden Berge unternehmen. Auch bei den Quartieren gab es reichlich Auswahl. Dort lockten luxuriöse Hotels, einfache Familienpensionen und zahlreiche Campingplätze. Wir haben uns am Ende für zwei benachbarte große Ferienhäuser entschieden.

Dienstag, 8. März 2011

Seifen blasen

Mein Sohn liebt Seifenblasen. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist, besonders große Blasen herzustellen. Gerne auch im Wohnzimmer. Das Laminat sieht dann entsprechend schmierig aus und verwandelt sich in eine Rutschbahn. Ihn stört es nicht weiter, aber ich habe mir schon einmal mächtig den Steiß geprellt… Ok, das soll hier nicht das Thema sein.

Nun kann so ein Hobby doch recht schnell ins Geld gehen. Die Firma „Pustefix“ aus Tübingen stellt zwar die besten Seifenblasenspiele her, allerdings zu einem stattlichen Preis. Der Opa meines Sohnes – Sparfuchs wie er ist – kam darum auf die tolle Idee, dass man das „olle Seifenwasser“ auch selbst herstellen kann. Wasser in die Büchse, Spülmittel drauf und fertig.

Na ja, nix war fertig. Es schämte zwar recht kräftig in der Büchse, die Qualität der Blasen war allerdings nicht akzeptabel. Auch mehrere Verbesserungen an der Konsistenz und der Zusammensetzung des selbstgebrauten Seifenwassers ließen keine Qualitätssteigerung im Endprodukt zu.

Und die Moral von der Geschichte? Wir kaufen jetzt wieder das Fertigprodukt von Pustefix. Es ist halt doch besser, als „wie“ man denkt.

So wird sparen leicht gemacht

Jeden Monat das gleiche Theater. Wenn die Telefonrechnung kommt, brennt bei uns die Luft. Denn niemand will es auf einmal gewesen sein, der die hohen Kosten verursacht hat.

Die langen Gespräche auf das Handy der Freundin? Mein Sohn war es nicht. Da muss wohl jemand anders SEINE Freundin von unserem Anschluss aus angerufen haben. Denn schließlich hat er ja sein Handy, da sind solche Gespräche kostenlos. Der gleiche Anbieter macht´s möglich.

Und wer ruft jeden Nachmittag mehrmals die Schulkameradin meiner Tochter an? Vorzugsweise zu der Zeit, die eigentlich für die Hausaufgaben reserviert ist? Meine Tochter ist es nicht, die kommt schließlich ihren schulischen Pflichten nach. Und das nicht am Telefon, sie schwört es. Na ja, meistens nicht am Telefon. Eigentlich nur ganz selten mal. Vielleicht ein paar Minuten am Tag. Ein paar Mal? So insgesamt 2 Stunden? Nein, das kann doch nicht sein….

Ich habe jetzt die Konsequenzen daraus gezogen und Ausschau nach einem neuen Telefonanbieter gehalten. Irgendwo in der großen weiten Technikwelt muss es doch jemanden geben, der Verständnis für das Telefonverhalten der mir unterstellten Heranwachsenden hat und meine geschundene Haushaltskasse ein wenig entlastet. Mit einem Vertrag, der genau so flexibel ist wie das Telefonverhalten meiner Kinder. Denn deren Freunde wechseln ständig. Und somit auch deren Telefonnummern und die dahinter stehenden Anbieter. Da gibt es Monate, in denen E-Plus der ganz klare Favorit ist. Und im nächsten Monat mischt sich verstärkt O2 unter die Fangemeinde.

Auch wenn es fast nicht zu glauben ist, aber mit einem neuen Anbieter Telefon Kosten sparen ist möglich und ich habe wirklich einen solchen Anbieter gefunden. Der genau die Flatrates bietet, die meine Familie benötigt. Und wenn sich im Leben meiner Kinder was ändert, kann ich auch problemlos die Flatrates ändern. Und was ist das Beste daran? Es ist bezahlbar. Perfekt.

Freitag, 28. Januar 2011

Günstige Herrenmode

Mein Mann neigt dazu, ein wenig geizig zu sein, besonders mit sich selbst. Ganz speziell ist dies der Fall, wenn es um seine Kleidung geht. Einmal etwas wegzuwerfen, kann eigentlich nur ohne sein Beisein geschehen. Wenn die Schuhe nicht mehr passen und am großen Zeh drücken, bin ich der Meinung, sie könnten zumindest an jemanden weggegeben werden, der kleinere Füße hat. Also stelle ich sie zur Seite bis zur Abholung. Was sehe ich einige Tage später - meinen Mann, der sich zu einem Spaziergang aufmacht und dabei genau diese Schuhe anhat. So ist er nun mal!

Deshalb versuche ich immer, sehr günstige Herrenmode zu finden. Wenn er etwas für zu teuer hält, probiert er es gar nicht erst an. Da ich einen gut gekleideten Mann an meiner Seite haben möchte, bin ich immer mehr dazu übergegangen, Herrenmode im Internet zu bestellen. Hier kann ich die Preise vergleichen und bekomme oft sehr günstige Sachen, die mein Mann anprobieren muss, weil nun Wehren zwecklos ist. Meistens passen sie dann auch und mein Mann ist wieder zufrieden.

Gut reingekommen

Wir feierten Silvester ganz spontan mit meiner Freundin und ihrem Mann bei uns in unserem neuen Zuhause. Seit Mai letzten Jahres haben sind wir in ein kleines Häuschen mit Garten gemietet. Bisher hatten wir uns noch nicht zu Viert getroffen, von daher war es eine Premiere, aber es war so nett, dass wir Mitternacht mit viel Reden und Lachen beinahe verpasst hätten. Dennoch, es wurde rechtzeitig angestoßen und dann ging es zum Knallen und Böllern hinaus. Plötzlich klingelte es an der Tür. Da wir schon alle in Hut und Mantel im Flur standen, öffnete meine Freundin, die mit ihrem Mann am nächsten dran war, die Haustür. Draußen stand, mächtig angeschickert und mit einem Glas Sekt bewaffnet, unsere Vermieterin, die offenbar bei Nachbarn Silvester feierte. Es war ganz offensichtlich, dass sie mit dem Anblick meiner Freundin und deren Mann nun so gar nicht gerechnet hatte. Daher, und nicht nur daher, wirkte sie zunächst ein klein wenig desorientiert. Hatte sie sich etwa in ihrer eigenen Haustür geirrt? Die Augen wurden groß und größer und das „Gute Neue Jahr“ hatte Mühe bei der Formulierung. Dennoch, sie hatte die Lacher prompt auf ihrer Seite und das Neue Jahr begann für uns mit unglaublich viel Spaß.

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